Peritonealdialyse

Peritonealdialyse (CAPD)Die Bauchfelldialyse oder auch Peritonealdialyse ist ein Verfahren, welches der Hämodialyse gleichwertig ist.

Als kontinuierliches Verfahren wurde es in den 70-er-Jahren entwickelt mit dem Ziel, Patienten, die weit von einem Dialysezentrum entfernt wohnen, eine Nierenersatztherapie anbieten zu können. Dies bedingt eine wesentlich höhere Selbstverantwortung der Patienten, andererseits aber auch größere Unabhängigkeit und Flexibilität.

Bei der Bauchfelldialyse werden über einen Katheter, welcher in der Bauchwand liegt, in der Regel 2 l Dialyseflüssigkeit in die Bauchhöhle eingefüllt. Nach 6 bis 8 Std. Verweildauer wird die Flüssigkeit getauscht. Dieser Vorgang wird in der Regel 4 x am Tag wiederholt. Der sog. Beutelwechsel bedarf etwa 15 bis 30 min. Zeitaufwand.

Auf die beschriebene Weise werden dem Körper Abbauprodukte des Stoffwechsels und Wasser entzogen. Das Bauchfell (Peritoneum) dient dabei als hervorragende natürliche Austauschmembran.

Patienten, die die Bauchfelldialyse durchführen, schätzen sehr ihre Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit.

 

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